BIOGRAPHIE | Biographie |
"Die
Mitglieder des Schuppanzigh-Quartett zählen nicht umsonst seit einigen Jahren
zu den aufregendsten Formationen auf dem Gebiet der historisch informierten
Aufführungspraxis.“
FonoForum
"…
eines der wenigen guten Streichquartettensembles, die sich konsequent
historischer Aufführungspraxis verschrieben haben und altes Instrumentarium
verwenden.“
"Ein
gestalterischer Reichtum ohnegleichen in der kleinen Welt der Quartette mit
historischen Instrumenten. (…) Fülle und Spektrum des Klangs, Prägnanz und
Brillanz.“
"Die Geiger Anton Steck und Franc Polman, Bratscher Christian Goosses
und Cellistin Antje Geusen vom Schuppanzigh
Quartett lassen es prickeln und funkeln, folgen unverhofften Modulationen
genüsslich mit Klangfarbenwechseln."
DIE ZEIT
Anton Steck (Violine) | Franc Polman (Violine)
Christian Goosses (Viola) | Antje Geusen (Violoncello)
Namenspatron der Quartettformation ist Beethovens Freund und Zeitgenosse Ignaz Schuppanzigh (1776–1830), jener hervorragende Violinist, der 1796 das erste in fester Besetzung spielende Streichquartett der Musikgeschichtete gründete. Ignaz Schuppanzigh nahm Einfluss auf das Schaffen der Komponisten seiner Zeit und trug zur Etablierung eines bürgerlichen Musiklebens im 19. Jahrhundert bei. Das "neue“ Schuppanzigh-Quartett – gegründet genau 200 Jahre nach dem historischen Schuppanzigh-Quartett – setzt wichtige Impulse im heutigen Konzertleben: Die vier Streicher schärfen das Bewusstsein ihrer Zuhörer für eine enorm wichtige und fruchtbare Phase, in der die Gattung Streichquartett entscheidend geprägt wurde. Sie lenken den Blick (und das Gehör!) auf neue Aspekte in den Werken von Haydn, Mozart und Beethoven ebenso wie auf lohnende und spannende Neuentdeckungen unter den weniger bekannten Komponisten jener Zeit. Zwei Einspielungen mit Werken von Ferdinand Ries, der ein Schüler und Freund von Beethoven war, haben Fachwelt und Publikum aufhorchen lassen. Das Fono Forum lässt keinen Zweifel an der Qualität der Kompositionen – und der Interpretation: „Dass diese kammermusikalischen Meisterwerke – das sind sie wirklich! – eine so suggestive Wirkung entfalten können, liegt nicht an den Fähigkeiten von Ferdinand Ries allein, sondern auch am maßstäblichen Niveau der Interpretationen.“ Die erste CD in einer drei Alben umfassenden Haydn-Edition wurde mit dem Prelude Classical Award und dem Diapason d’or ausgezeichnet. „Haydn ist der Prüfstein für jedes Streichquartett, er begleitet uns seit unserer Gründung“, so Primarius Anton Steck. „Jedes Quartett, jeder Satz wird bei den Schuppanzighs zu einer Sache auf Leben und Tod. (…) Mit jedem Takt wird hier große Musik präsentiert, virtuos und brillant“, schreibt das Fono Forum. |
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